Mediation

Mediation bricht das Eis

Der Kopf denkt, er sei im Recht. Dabei ist er nur die Spitze des Eisbergs.
Um die Ursachen für Konflikte herauszufinden, lohnt sich der Blick unter
die Oberfläche.
Welche Ängste löst die Zusammenlegung der Kliniken bei Mitarbeitern
aus?
Aus welchem Blickwinkel beurteilen die verschiedenen Berufsgruppen
die anstehenden Veränderungen?
Menschen, die sich (er)kennen, hören in der Regel auf, sich mit harten
Bandagen zu bekämpfen.

Es geht nicht ohne die anderen

Ulrike Ambrosy ist unter anderem Wirtschaftsmediatorin und seit über
zwanzig Jahren für Organisationen des Gesundheitswesens und der
Gesundheitswirtschaft tätig. „Es geht nicht ohne die anderen“ ist ihr
Credo. Denn vor allem die allparteiliche Sichtweise führt zu Lösungen,
die wieder Ruhe und Stabilität ins System bringen.

Wo Reibung ist, kann auch Glanz entstehen

Konflikte sind aber nicht nur Stör- und Kostenfaktoren, sondern können
auch Symptome sein für notwendige Veränderungen. Wird das Potenzial
erkannt und genutzt, können Innovationen oder Optimierungen daraus
hervorgehen. In der Mediation setzt Ulrike Ambrosy unter anderem die
Bildhauerei als Kreativ-Tool ein.
Konfliktparteien schaffen gemeinsam ein Kunstwerk und dringen – im
Idealfall – zum positiven Kern ihrer Auseinandersetzungen vor. In jedem
Fall durchbrechen sie festgefahrene Muster und legen die Struktur des
Konflikts frei.